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SUMMARY:Lass uns die Welt vergessen - Volksoper 1938
DESCRIPTION:  \n \n  \n\n\n\nEin Stück mit Musik von Theu Boermans und Keren Kagarlitsky \nIn deutscher Sprache mit englischen Übertiteln \n\n\n\nOperette war immer auch Eskapismus\, Flucht aus dem Alltag in eine andere Welt\, eine Traumwelt. Was jedoch\, wenn sich dieser Alltag nicht mehr ignorieren lässt? Was\, wenn die Vorgänge in der Welt so furchtbar sind\, dass man sie nicht mehr vergessen kann? In den ersten Monaten des Jahres 1938 dringt das aktuelle politische Leben in die Volksoper ein\, und zwar während der Proben zur Operette Gruß und Kuss aus der Wachau. Was machen Intoleranz\, Diskriminierung und Faschismus mit den Mitarbeiter:innen der Volksoper? \nPolitische Diskussionen und Anschuldigungen untergraben die Zusammenarbeit. Im Laufe der Proben bringt die Machtübernahme der Nationalsozialisten für die Volksoper gravierende Veränderungen mit sich: Entlassungen auf allen Ebenen des Hauses folgen\, von Opernsängerinnen und -sängern über Dirigenten\, Orchestermusiker und Librettisten. Menschen\, die aufgrund ihrer jüdischen Wurzeln oder ihrer politischen Einstellung verfolgt werden. Ein fesselnder Blick in den Spiegel der Vergangenheit kann auch eine Konfrontation mit einer schmerzhaften Periode in der Geschichte der Volksoper bedeuten. Dem wollen wir nicht aus dem Weg gehen. \nIn Lass uns die Welt vergessen bringt Regisseur Theu Boermans die schöne\, fröhliche Unterhaltung der Beneš-Operette zurück auf die Volksopernbühne und stellt ihr die kalte politische Realität der NS-Zeit gegenüber. Dirigentin Keren Kagarlitsky rekonstruierte die Partitur von Gruß und Kuss aus der Wachau von Jara Beneš aus dem wenigen erhaltenen Material. \nDas Ensemble von heute spielt das Ensemble von damals.
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SUMMARY:Benefizkonzert: Mozart - "Große Messe" in c-Moll KV 427
DESCRIPTION:Mitwirkende \nCollegium Vocale Karpfenberg \n  \nSolistinnen und Solisten \nKatharina Wegscheider (Sopran) \nHannah Fheodoroff (Mezzosopran) \nJohannes Chum (Tenor) \nGerd Kenda (Bass) \n  \nMusikalische Leitung \nHelmut Traxler \n 
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DESCRIPTION:Operette von Richard Heuberger \nLibretto von Victor Léon und Heinrich von Waldberg\nNeufassung von Moritz Franz Beichl und Andreas Kouba \nIn deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln \n\n\n\n  \nGeorges und Marguérite wollen wieder einmal etwas Spannung in ihre Ehe bringen\, darum laden sie das frisch verlobte Pärchen Paul und Angèle in ihre Pariser Wohnung ein. Marguérite gelingt es\, Angèle zu einem Treuetest mit Partnertausch zu überreden: Ihren beiden Männern schreiben die Damen zwei gleichlautende Einladungen zum Rendezvous mit einem geheimnisvollen „rosa Domino“ auf dem Opernball. Die Einladungen werden von der diskreten Hausmagd Hortense zugestellt\, die gerissen einen dritten\, identischen Brief an Angèles Schwester Henriette schreibt. Wenn nur Tante Palmira nichts von den Streichen ihrer Nichten erfährt! Aber Moment mal – wo ist eigentlich Onkel Theophil …? \nAls Richard Heuberger 1898 seine erste Operette Der Opernball uraufführt\, ist er bereits 47 Jahre alt\, will die Gattung aber unbedingt erneuern: graziös statt ordinär\, mehr Musikdrama und weniger Schlager soll sie sein. In die duftige Musik seiner Konversationsoperette baut der alte Wagnerianer selbstverständlich Leitmotive ein: So zieht sich der verhängnisvolle „rosa Domino“ als indiskreter roter Faden durch die ganze Partitur. In der verflixten siebten Inszenierung von Heubergers Klassiker an der Volksoper Wien belässt Regisseur Moritz Franz Beichl den Opernball im Paris der Belle Époque und macht sich auf die Suche nach dem Riss in der Tapete des perfekten bürgerlichen Ehelebens.
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DESCRIPTION:Oper von Engelbert Humperdinck \nText von Adelheid Wette \nIn deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln \n\n\n\nHungrig und weit weg von ihren Eltern erwachen Hänsel und Gretel im Wald. Plötzlich entdecken sie ein Haus ganz aus Lebkuchen! Doch darin haust die böse Knusperhexe\, die es auf die Kinder abgesehen hat. „Knusper\, knusper\, Knäuschen\, wer knuspert mir am Häuschen?“ Kann Gretel ihren Bruder noch retten? \nKarl Dönchs Inszenierung der Märchenoper von Engelbert Humperdinck hat über die Jahre nichts von ihrer Faszination verloren! Der unverzichtbare Klassiker im Volksopernrepertoire begeistert immer wieder\, samt Flug der Hexe über den Orchestergraben. \nEmpfohlen ab 6 Jahren
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SUMMARY:Zauberflöte
DESCRIPTION:Eine große Oper von Wolfgang Amadeus Mozart \nLibretto von Emanuel Schikaneder \nIn deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln \n\n\n\nDie Geschichte beginnt ganz einfach\, beinahe wie ein Abenteuerroman. Ein junger Prinz wird von einer Königin ausgeschickt\, deren Tochter\, eine wunderschöne Prinzessin\, aus den Fängen eines dunklen Herrschers zu retten. An der Seite des Prinzen: ein seltsamer Vogelfänger. Ihnen beiden zu Hilfe: zahlreiche magische Apparaturen\, einschließlich der titelgebenden Zauberflöte. Und rundherum wilde Tiere\, zu bestehende Prüfungen\, Feuer- und Wasserproben. Doch es wären nicht Schikaneder und Mozart\, würde nicht schnell deutlich\, dass die Geschichte viel komplexer ist. Denn Gut und Böse\, Hell und Dunkel sind bald kaum mehr einfach voneinander zu trennen. Und die Bande zwischen Eltern und Kindern komplizierter\, als es zunächst den Anschein hat. \nDie Geschichte der Zauberflöte wurde vielfach gedeutet und interpretiert. Doch einer der Gründe\, warum sie bis heute fasziniert\, sind ihre Charaktere\, die so vielfältig\, schillernd und kompliziert gezeigt werden\, wie echte Menschen eben sind. Eine Mutter zum Beispiel\, die ihre Tochter retten will – oder doch als Racheinstrument benutzt. Eine junge Frau\, die in sich eine Kraft entdeckt\, die sie zuvor nicht kannte. Ein Feigling\, der eventuell doch mutiger ist\, als er denkt. Ein Bösewicht\, der auf den zweiten Blick nicht mehr (nur) böse scheint. \nIn Lotte de Beers Neuinszenierung bleibt die Oper ein schönes\, zauberhaftes Märchen. Doch gleichzeitig sucht sie für diese Geschichte einen emotionalen Anker. Jemanden\, der das Publikum mit hinein nimmt in die Erzählung. „Für mich hat Die Zauberflöte viel mit Aufwachsen zu tun”\, sagt sie\, „deswegen nimmt uns ein junger Mensch mit in seine Vorstellungswelt. Fantasievoll animierte Videos eröffnen uns einen Weg in diese Welt.” So entstehen märchenhafte\, eindrucksvolle\, beunruhigende\, faszinierende Orte und Räume\, in denen Mozarts und Schikaneders Fabel in all ihrer Vielschichtigkeit erzählt wird. \nEmpfohlen ab 9 Jahren
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